Liparische Inseln - 2016 - Yves Luginbühl

1. September 2016

Silvia: Alles wie geplant: Fahrt zum Flughafen Basel, Flug nach Catania, Transfer zur Reception unserer Unterkunft, parliert in Englisch, Italienisch und Spanisch mit dem Receptionisten, Fussmarsch zu unserer Unterkunft. Diese ist nicht sehr gross, genügt aber für uns. Kleiner Stadtbummel, Apéro, Pizza, pfusipfusi.

Yves: Fahrt zum Flughafen Basel, dort in den Flieger. Hinter uns war eine Grossmutter, die ihrem Grosskind den ganzen Flug ausführlich dokumentiert hat, zum Teil mit hysterischem Lachen. „Schau mal Alex, jetzt rollen wir los.“ „Schau mal Alex, jetzt fahren wir am Flughafen vorbei, hahahahahahahahahah.“ „Schau mal Alex, jetzt sind wir über den Wolken.“ „Schau mal Alex, ein See.“ „Schau mal Alex, ein See.“ „Schau mal Alex, drei Seen.“ „Schau mal Alex, jetzt sind wir wieder unter den Wolken“… bis Catania. Anschliessend mit dem Taxi zum Hotel. Dieses ist zentral gelegen, klein und hellhörig, genau was ich so mag. Nach einem Stadtbummel eine Pizza gegessen, dann ins Bett.

2. September 2016

Silvia: Wecken um 5.30 Uhr. Taxi um 6.00 Uhr zur Autovermietung, mit dem Auto nach Piano Provenzana/Etna Nord. Kaffee gabs leider noch keinen, also haben wir unseren Zmittagsproviant bereits teilweise geplündert. Unsere zwei privaten Guides Carmelo und Emanuela erwarteten uns und zusammen mit einer Gruppe gings mit einem geländegängigen Bussli bis auf 2900 MüM. Von dort daggelten wir bis zum Krater des Ätna hoch – die alte Frau schnaufte ein wenig, aber alles in allem gings ganz flott. Oben angekommen, hörten wir auf der anderen Seite zwei Hunde jaulen. Also entschied sich Emanuela, die beiden zu retten und verliess uns. Wir drei stapften weiter ins Eruptionsgebiet, mit behelfsmässigem Mundschutz ausgerüstet, weil hier Gas ausströmt. Der Berg lebt immer, Eruptionen sind nicht vorhersehbar. Wieder auf sicherem Boden, machten wir uns an den Abstieg. Sehr funny, durch den dicken Belag von kleinen Lavasteinchen kann man im Stechschritt senkrecht nach unten schlittern – insgesamt 1500 Höhenmeter. Unterwegs holte uns Emanuela wieder ein. Die Hunde konnten aufgrund des Gasausstosses nichts mehr riechen und haben sich daher verlaufen. Sie musste sie ca 400 Höhenmeter nach unten begleiten, danach fanden sie den Heimweg wieder von selbst. Offenbar waren sie seit dem Vorabend bereits orientierungslos dort oben. Auch haben wir erfahren, dass Emanuela selbst 13 Hunde beherbergt. Inzwischen ist sie mit einem Holländer verlobt und die beiden suchen ein Haus in Holland. Es sollte ein einstöckiger Bau sein, da einige der Hunde schon so alt sind, dass sie nicht mehr Treppen steigen können. Der Umzug ist bereits mit Autos geplant  Nach unserer Rückkehr nach Piano Provenzano gings mit dem Auto wieder nach Catania – wobei die Fahrweise der Sizilianer etwas gewöhnungsbedürftig ist, und das Navi uns immer quer durch die Botanik lotsen wollte. Unversehrt angekommen, haben wir uns einen Aperol Spritz verdient. Fährt super ein, wenn man viel Sonne, viele Höhenmeter und wenig Wasser intus hat .

Yves: Mössiö hatte das Tschäppi etwas zu wenig an und daher am Abend doch einen kleinen Sonnenstich. Kopfweh und ein heisser Stein waren die Folge. Am Abend etwas Kleines in einer Trattoria gegessen. Der Kellner hat penetrant Englisch gesprochen und Madame hat natürlich immer perfekt auf Italienisch geantwortet und zwei Gläser Wein bestellt. Keine Ahnung, was der Kellner da verstanden hat, aber er hat dann eine Portion Nudeln für zwei gebracht. War aber auch besser so, da Mössiö immer noch stark lädiert war.

3. September 2016

Silvia: Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt: Der Zug nach Messina fuhr leicht verspätet ab und brauchte statt eineinviertel Stunden nach Messina 25 Minuten länger. Unsere Plätze waren in einem Viererabteil gebucht, zu uns gesellte sich ein Thirty-something, der schon länger nicht mehr mit Wasser in Kontakt gekommen war. Dafür litt er unter akuter Verliebtheit und beschmatzte und bewinkte seine Angebetete, die ihn von draussen anschmachtete. Wir wechselten dann die Plätze und später konnte ich ihn beobachten, wie er seinen (Stoff)Sitz ausgiebig mit einem Feuchttüchlein abwischte. Der Bahnhof in Messina ist relativ baufällig, eine Einstellmöglichkeit fürs Gepäck gibts nicht. Wir marschierten also mit zwei Koffern, zwei Rucksäcken und einer Handtasche einmal quer durch die Stadt und fanden sie wenig sehenswert. Immerhin fanden wir eine nette Trattoria mit guten messinischen Spezialitäten, die uns vom Wirt in deutlichem und langsamem Italienisch erklärt wurden. 1 Liter Wasser und ein Halbeli Rotwein kosteten genau gleich viel, nämlich ganze 2.50! Danach Umtausch unserer Vouchers in Schiffstickets und rasante Fahrt mit dem Schnellboot nach Stromboli. Unsere Unterkunft ist idyllisch gelegen, mit einer sehr schönen Terrasse mit Pergola ausgestattet und bietet eine grossartige Aussicht aufs Meer und das Inselchen Strombolicchio. Die Innenausstattung ist allerdings eher Shabby Chic – bröckelnder Verputz, klemmende Schränke. Immerhin sorgt das hauseigene Gecköli für mückenfreien Schlaf. Nach unserem Picknick auf der Terrasse besuchten wir die weiter unten gelegene Bar für einen Schlummertrunk. Geschlafen hätten wir nicht so schlecht, hätte nicht im Dorf die ganze Nacht Rambazamba geherrscht. Wir hörten die ganze Zeit Trommeln, Pfeifinstrumente und ekstatisches Gebrüll, weiss der Geier, was da abging.

Yves: Mit dem Zug nach Messina und mit einer für die italienische Staatsbahn normalen Verspätung von 30 Minuten angekommen. In Messina leider keine Gepäckaufbewahrung möglich, obwohl dies auf der Webseite so geschrieben steht. Mit dem ganzen Gepäck ins Centro gelaufen mit der Idee, in einem Hotel zu fragen, ob wir das Gepäck hinterlegen können. Das erste Hotel hiess zwar Hotel, war aber inzwischen ein Flüchtlingsheim. Das zweite Hotel wollte nicht. Schlussendlich ein Apéro genommen, in einer Trattoria gelandet und dann mit dem Taxi zum Hafen gefahren. Mit der wahrscheinlich für den Schiffsverkehr üblichen Verspätung von 50 Minuten auf Stromboli angekommen. Mit dem Shuttle Service (Golfwagen, das hier übliche Verkehrsmittel) zu unserem Ferienhäuschen gefahren worden. Es liegt etwas oberhalb von Stromboli, hat eine traumhafte Aussicht, ist aber innen etwas schlicht gehalten. Nach Zimmerbezug zurück ins Städtchen, viel los, Touristen überall. Wir wollten in zwei Restaurants einen Apéro trinken, wurden aber nicht einmal bedient. Beim dritten hat es dann geklappt. Abendessen eingekauft, da wir gerade keine Lust auf ein Restaurant hatten und unsere Veranda schön kuschelig ist. Leider einen Wein mit Zapfengeschmack erwischt. Grrr.. Dann ins Bett gehüpft.

4. September 2016

Silvia: Tagsüber haben wir uns in Stromboli City die Zeit vertrieben: Kafi und Brioche, Proviant eingekauft, e Bädu zwicke im Meer, immer mal wieder duschen, da es sehr schwülheiss ist, Pastazmittag. Um 16.00 Uhr trafen wir uns beim Touroperator für die Wanderung zum Vulkan, nach 17.00 Uhr gings dann endlich los. Der Aufstieg erfolgt in Gruppen mit je 20 Teilnehmenden. Schon lustig, was man dabei alles beobachten kann: die erste Dame machte bereits nach 200 Höhenmetern schlapp und kehrte um. Einige tragen sehr kurze Hosen und Turnschuhe, die beim späteren Abstieg mit Sand volllaufen und immer wieder geleert werden müssen. Einige versuchen verzweifelt, die Gruppe zu überholen, obwohl sie ja immer hinter dem Guide bleiben müssen. Dann gibt’s die Raucher, die in jeder Pause eins päffeln müssen, darunter auch noch einen e-Zigaretten-Süggeler. Die drei französischen Mädels, die kaum den Berg hoch kommen, aber nonstop lauthals dezibelstark loslachen. Und die deutschen Touris, die alles und alle kommentieren und sich nicht überlegen, dass wir das alles verstehen können. So steigen wir relativ gemächlich bis auf 800 Meter hoch, dann ist umziehen und Helm montieren angesagt. Es weht ein starker Wind, der Sonnenuntergang ist spektakulär und tatsächlich spuckt der Stromboli ein paar Feuerfontänen aus. Auf dem Gipfel bei 900 Höhenmetern sitzen wir 30 Minuten sand- und sturmumweht auf dem Grat, bevor wir den Abstieg in einem sandigen Couloir in Angriff nehmen. Ca um 22.10 sind wir daheim, genehmigen uns eine Dusche (die Haut ist schön sandgestrahlt und ganz fein), ein paar Nudeln und eine Flasche Wein und sinken in die Heja.

5. September 2016

Silvia: Ausschlafen und am späten Vormittag mal zum Hafen, wo es due caffèlatte e due cornetti e una spremuta gab. Und dann noch due caffèlatte. Das Schiffli nach Ginostra war so früh hier, dass Mössiöh der Meinung war, das sei nicht das unsrige und noch nicht einsteigen wollte. Wir konnten dann doch noch rechtzeitig an Bord gehen und düsten in 10 Minuten ans andere Inselende. Wir stapften ein wenig bergan, als Mössiöh zum Kaktusfeigenstreichler mutierte. In der irrigen Meinung, die Früchte hätten ja gar keine Stacheln, rupfte er eine der Früchte ab und spielte ein wenig damit. Nun weiss er, dass die Kaktusfeigen doch Stacheln besitzen . Er jaulte emel noch den ganzen Abend lang, dass es ihn irgendwo piekse. Ansonsten sind der Sehenswürdigkeiten nicht so vieler, daher landeten wir schon früh in einem der Beizlis, wo es ein erstaunlich gutes Zmittag gab. Und dann noch in einem Beizli, wo der singende Chef uns mit Handschlag begrüsste und wir einen Apéro zu uns nehmen mussten (ist schon schlimm, dass man immer trinken muss, hicks). Zurück in Stromboli marschierten wir dann Richtung Sciara del fuoco und kraxelten bis zur Aussichtsplattform auf 400 m hoch. Leider konnten wir nur ein paar Rauchwölkchen sehen, aber keine feurigen Auswürfe. Also zurück, unterwegs ein kleines Znacht und dann gute Nacht.

6. September 2016

Silvia: „Früh“ um 7.00 Uhr aufstehen und zum Hafen marschieren. Caffèlatte tanken. Unser aliscafo (Schnellboot) war schon im Anmarsch, als es plötzlich wieder retour aus dem Hafen fuhr und einem grösseren Kahn Platz machte. Leider machte es nicht nur Platz, sondern entschwand ganz. Durch den erhöhten Wellengang war es offenbar nicht möglich, zu landen, und wir mussten unsere Tickets auf die spätere Verbindung umbuchen. So blieb Zeit, Proviant einzukaufen, bevor wir schlussendlich um 10.20 Uhr nach Panarea aufbrechen konnten. Immerhin blieb für unsere geplante Wanderung immer noch genügend Zeit. Wir marschierten zuerst durch das Dörfchen und dann den Berg hoch. Es war nicht ganz unanstrengend, da sehr heiss und ohne Schatten, sehr steil und sehr stachelig wegen der Büsche, die weit in den Pfad ragten. Dafür waren die Aussichten atemberaubend. Ennet dem Gipfel ging es ähnlich steil wieder runter. Plötzlich fühlten wir uns definitiv overdressed, da uns „Wanderer“ in Badehose und Bikini (und Rucksack!) entgegenkamen. Na ja, jeder nach seiner Façon. Am vermeintlichen Ende der Wanderung kriegte Madame fast die Krise, da wir noch ewig lange im gleissenden Sonnenschein und mit Hungerast dem Strässchen folgen mussten. Immerhin wurden wir dann mit leckeren Spaghetti, Fischli, Gamberoni und ner Buddel voll Weisswein entschädigt. Die Rechnung war auch nicht übertrieben, die Gamberoni fehlten nämlich darauf. In der Hafenbar vertrieben wir uns die restliche Zeit bei einer Glace. Die Rückfahrt gelang, obwohl es immer noch ziemlich wellelete. Da wir ja schon sooo viel gewandert waren, gönnten wir uns ein Golfwägeli-Taxi bis nach Hause. Mössiöh entschwand danach ins Meer, Madame sorgte für Futter. Was gibt’s schöneres als auf der Pergola-Veranda Brot, Wein und prosciutto crudo zu geniessen, während man einem kitschigen Sonnenuntergang zusehen kann.

7. September 2016

Silvia: 6.30 Uhr aufstehen (und das nennt sich dann Ferien). Madame fühlte sich schon beim Aufstehen etwas waggligg, aber ohne erkennbaren Grund. Und nein, es war nicht sooo viel Rotwein gestern Abend. Packen, aufräumen, Abschied nehmen. Der Vermieter brachte uns mit seinem Golfwägeli zum Hafen. Nach dem Kafi zweistündige Fahrt mit dem Schnellboot nach Lipari (die Fahrt dauert so lange, weil noch Panarea, Rinella und Santa Maria angesteuert wurden). Die Fahrt half Madames empfindlichen Magen nicht wirklich, so dass sie die zwei Stunden dösenderweise verbrachte nach dem Motto „Augen zu und durch“. Lipari sei im Vergleich zu Stromboli bereits Grossstadt. Hat was, vor allem gibt’s nun wieder reichlich Autoverkehr. Mit dem Taxi erreichten wir das Hotel, konnten das Zimmer aber noch nicht beziehen. Gemäss dem ausgeklügelten Plan von Mössiöh wäre nun eine Wanderung angesagt gewesen. Es war uns aber nach Programmänderung zumute: Kleiner Stadtbummel mit anschliessendem feuchtfröhlichen Zmittag. Danach enterten wir noch eine Confiserie und främselten uns durchs halbe Sortiment. Man soll ja einheimisches Schaffen ehren. Kugelrund und leicht angebrütet marschierten wir für eine Siesta ins Hotel zurück. Am Abend gings dann nochmals Richtung Stadt, durch verwinkelte Gässchen auf und ab. Nachdem es leicht zu regnen begann, verkrochen wir uns in eine Weinbar zum Aperocena. Das heisst, wir bestellten zwei Glas Wein und bekamen viele Häppchen dazu. Damit war das Znacht auch erledigt. Danach Bummel zum Burgberg (oder so) mit chüderle aller anwesenden Katzen.

8. September 2016

Silvia:  In Mössiöh’s Genen sind keine direkten Wege zu irgendeinem Ziel angelegt, es muss immer etwas noch nie Dagewesenes sein. Daher marschierten wir kreuz und quer durch die Altstadtgassen, unter einer langen finsteren, grausligen Unterführung mit einer toten Ratte hindurch, um dann in der Nähe des Hotels wieder aufzutauchen. Also nochmals Fussmarsch zu Hafen! Mit dem omnipräsenten Aliscafo nach Vulcano gebrettert, wo wir zum Gran Cratere hochsteigen. Das Wetter hat sich ganz wenig abgekühlt, so dass der Aufstieg ganz angenehm verläuft. Von oben gibt’s eine tolle Aussicht auf die Nachbarinseln und natürlich in den Krater. Der ist aber nurmehr ein unspektakuläres Loch. Spannend sind aber die Fumarolen an der Nordseite des Kraterrands. Ringselum ist Schwefel ausgetreten und färbt den Boden in allen Gelbschattierungen ein. Ein spezielles Gefühl ist es auch, durch die stinkenden Dampfschwaden hindurchzugehen. Wieder im Dorf, genehmigen wir uns ein Zmittag und marschieren danach noch ein Stündchen durch die Botanik. Kaum sind wir wieder zurück, fängts an zu regnen. Wir haben gerade noch Zeit, uns mit einem grossen gelato auf eine gedeckte Terrasse zu flüchten. Wenn Glace fertig, dann Regen fertig, alles passte wunderbar. Zurück in Lipari zuerst ins Hotel, stadtfein machen und in den altersgemässen Ausgang, sprich zum Znacht. Danach hatten wir zum zweiten Mal Glück, kaum waren wir mit dem Essen fertig und ins Hotel zurückgekehrt, begann es wieder zu regnen.

9. September 2016

Silvia: Wir hätten zwar ein Zimmer mit Frühstück, dieses fällt aber immer flach, da wir jeweils früh unterwegs sind. Heute war um 7.00 Uhr Abmarsch zum Hafen, wo wir das Böötli nach Salina bestiegen (nein, nicht nach Salina Raurica, aber der Name stammt auch hier von einer Salzsaline). Vom Städtchen Santa Marina marschierten wir danach auf den Monte Fossa delle Felci, den höchsten Berg der äolischen Inseln. Der Weg war eigentlich sehr angenehm, meist im Pinien- oder Eukalyptuswald, und roch dementsprechend super gut. Wir waren fast die einzigen Wanderer und wurden nur unterwegs von ein paar Grillen bezirpt. Allerdings war es feuchtheiss und es gab viele steile Stufen zu überwinden. Ich glaube, ich habe noch selten so geschwitzt. Dazu kam, dass wir an die 1000 Höhenmeter überwinden mussten, was ich bisher auch noch nicht oft gemacht habe. Irgendwann schafften wir es bis ganz nach oben. Hier wars zwar schön lauschig, aber die grosse Aussicht gibt’s nicht. Nebst dem mitgebrachten Brot und prosciutto crudo und Snickers fand Madame noch ein paar reife Brombeeri, die sofort wegschnabuliert wurden. Danach nahmen wir auch schon wieder den Abstieg auf der anderen Seite in Angriff. Wir freuten uns bereits auf Pizza und Pasta in Rinella, die Pizzeria ist aber nur abends geöffnet. Also stürzten wir uns in die erstbeste Snackeria und genehmigten uns einen Salat und ein Pane cunzatu – ein halbes rundes getoastetes Brot dick mit Tomaten, Mozzarella und Thon belegt. Nach einem Schwumm im Meer (Mössiöh) gings mit dem Schiff zurück nach Lipari. An einem Stand genehmigte sich Madame endlich ein Arancino, eine gefüllte frittierte Reiskugel. Hotel, duschen, Check out und wieder Marsch in die Stadt. Jetzt endlich kamen wir zur erträumten Pizza und Pasta. Danach zurück ins Hotel, packen und Wecker auf 5.30 Uhr stellen. (Bin froh, wenn ich wieder zu Hause bin, dann kann ich endlich mal ausschlafen…)

10. September 2016

Silvia: Die Ferien sind bald zu Ende. Wir düsten bereits um 6.40 Uhr nach Messina und von dort mit dem Zug nach Catania. Nach der Gepäckabgabe und Schlüsselübernahme ein letzter Campari Spritz und ein leckeres Zmittag in einer Trattoria. Es gab ein „kleines“ Antipasti-Buffet mit ca 20 verschiedenen Spezialitäten. Jetzt, nach einer Ausnüchterungs-Siesta machen wir noch einmal die Stadt unsicher, bevor wir morgen früh heimfliegen. Danke für’s Interesse und bis bald.

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